früher | Juni, 2015

psychologie heute-blog.
über das überschätzen psychologischer ratschläge.

16 Jun

Foto von Jen Collins

Foto von Jen Collins

Meist können wissenschaftliche Studien Auskunft über die Allgemeinheit geben, selten aber über den Einzelfall. Eine kritische Distanz zu psychologischen Ratschlägen ist deshalb empfehlenswert. → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen wöchentlichen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden Dienstag schreibt darin einer von sechs Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

bin das noch ich?
über ein neues buchprojekt.

8 Jun

„Foto

Foto von paurian

Bin das eigentlich noch Ich, wenn sich meine Persönlichkeit verändert hat? Ändert sie sich überhaupt? Und was ist Persönlichkeit, wenn man sie weder sehen noch anfassen, weder schmecken noch riechen oder hören kann? Oder kann man das doch?

Genau darum wird es gehen, im neuen Buchprojekt. Darum, was Persönlichkeit ist (und was sie nicht ist), wie sie in ausnahmslos jedem Lebensbereich ihre Finger im Spiel hat (und wo sie unterliegt), was eine gute Persönlichkeit ist (oder warum es das nicht geben kann), welche Vorhersagen sie über Jahrzehnte hinweg erlaubt (und was daran nicht schicksalhaft ist) und vor allem wie und warum sie sich verändert (und wie sie dabei gleichzeitig stabil bleiben kann).

Und es wird mit verbreiteten Illusionen aufgeräumt. Denn es geht auch darum, ob es vor allem frühe Kindheitserfahrungen sind, die uns prägen (oder welche stattdessen), ob wir Schicksalsschläge brauchen um zu reifen (oder warum sie uns daran hindern), ob uns positive Ereignisse glücklich machen (oder wie sie uns unglücklicher machen), ob vorherbestimmt ist wer wir sind und sein werden (oder wie sich die Persönlichkeit ändern lässt).

Zwischen dem Hier und Jetzt und dem gedruckten Buch — das wieder im Rowohlt Verlag erscheinen wird — liegen nicht nur einige Monate, sondern auch fast eine halbe Million Zeichen. Und wie auch schon beim ersten Buchprojekt stellt sich nun die Frage nach den Fragen, die sich den Lesenden stellen: Welchem Thema sollte unbedingt Platz eingeräumt werden und zu welchen küchenpsychologischen ‚Fakten‘ sollte mal die empirische Evidenz befragt werden?

Fragen und Anregungen sind herzlich willkommen unter jule@jule-schreibt.de.