früher | Juli, 2016

persönlichkeit & lebensereignisse.
bewilligung von förderung durch einstein stiftung.

24 Jul

Foto von Dmitri Markine

Foto von Dmitri Markine

Spannende Forschungsprojekte benötigen Zeit und Geld. Beides – nämlich über 3 Jahre hinweg insgesamt 344.400 € – hat mir die Einstein Stiftung bewilligt. Vielen Dank! Damit kann ich nun der Frage nachgehen, wie sich die Persönlichkeit während einschneidender Lebensereignisse verändert. Denn während sie sich an viele berufliche Lebensereignisse hervorragend anpasst, gelingt das bei familiären Lebensereignissen deutlich seltener. Das ist erstaunlich und bisher unerklärlich. Zum Glück gibt es neben Ideen zu möglichen Ursachen dieser Unterschiede nun auch notwendige Ressourcen um diese Forschungsfrage eingehend zu untersuchen.

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Logo_Einstein_Stiftung

Die Einstein Stiftung Berlin wurde 2009 vom Land Berlin gegründet. Zweck der Stiftung ist es, Wissenschaft und Forschung in Berlin auf internationalem Spitzenniveau zu fördern und das Land dauerhaft als attraktiven Wissenschaftsstandort zu etablieren. Neben den Erlösen aus dem Stiftungskapital stehen der Stiftung Mittel des Landes zur Verfügung. Förderprojekte werden von einer hochkarätig besetzten, unabhängigen wissenschaftlichen Kommission ausgewählt. Zustiftungen und Fördergelder sind willkommen.

psychologie heute-blog.
über große und größere sorgen.

18 Jul

Foto von vintagecat

Foto von vintagecat

Die eigenen Sorgen sind meist nicht die größten, merke ich wieder. Denn gegen einen Hirntumor oder den Psychiatrie-Alltag, ein totes Kind oder hunderte Bürgerkriegstote sind die eigenen Probleme meist ein Klacks. Nach der Amokfahrt in Nizza und dem Putschversuch in der Türkei – beides geschah nach Abgabe dieses Textes – sollte man vielleicht sogar von großen, größeren und noch größeren Sorgen sprechen. Aber werden davon die großen Sorgen kleiner?

Geht es Menschen schlecht, vergleichen sie sich häufig mit Personen denen es noch schlechter geht, das schützt nämlich das eigene subjektive Wohlbefinden vor dem Kollaps. Es ist jedoch ein schmaler Grat zwischen den Vorteilen und Nachteilen dieser sozialen Vergleiche. → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

karrierechancen in der wissenschaft.
podiumsdiskussion zum bundesprofessur-vorschlag.

4 Jul

„Foto

Foto von ironpoison

Die Karrierechancen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind verbesserungswürdig. Das Hauptproblem ist, dass es zwar viele zeitlich befristete, projektbezogene Förderformate gibt, jedoch zu wenig langfristige Perspektiven. Um dies zu verbessern, haben Mitglieder der Jungen Akademie kürzlich eine Bundesprofessur vorgeschlagen. Diese neue Stellenkategorie wird nun im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft und Politik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Was
Podiumsdiskussion zu „Karrierechancen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – Vorschlag Bundesprofessur“ im Rahmen der Akademievorlesung „Exzellenzinitiative 3.0: Strukturfragen“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Wer
Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin
Richard Münch, Soziologe an der Universität Bamberg
Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft in Berlin
ich, Psychologin an der Freien Universität Berlin und Mitglied der Jungen Akademie
Moderation: Anna-Lena Scholz, freie Journalistin (u.a. für ZEIT und Tagesspiegel)

Wann
14. Juli 2016 um 18:00 Uhr

Wo
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Weitere Informationen
zur Veranstaltung: hier
zur Bundesprofessur: hier als Überblick und hier im Detail

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Logo Die Junge Akademie

Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen. Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.