früher | Januar, 2017

chancen und risiken von tenure track.
interview mit forschung & lehre.

31 Jan

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Mit dem Nachwuchspakt werden 1.000 neue Tenure-Track-Professuren gefördert. Das Ziel ist, die wissenschaftliche Karriere damit planbarer und transparenter zu machen um dem wissenschaftlichen Nachwuchs faire Chancen auf eine unbefristete Professur zu ermöglichen und im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe zu bestehen. Über die Chancen und Risiken des Nachwuchspakts habe ich kürzlich mit der Forschung & Lehre gesprochen. Das Interview kann hier und auf den Seiten von Forschung & Lehre gelesen werden.

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Forschung & Lehre: Welche Chancen und welche Risiken birgt das Tenure-Track-Modell als Form der Stellenbesetzung?

Jule Specht: Das Modell ist vor allem eine große Chance: Es kann jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen, schon früher als bisher selbstständig zu forschen und zu lehren. Es kann eine faire Auswahl mit transparenten Verstetigungskriterien verbinden. Und es kann schon früh eine Perspektive für einen dauerhaften Verbleib in der Wissenschaft aufzeigen. Insofern ist eine Tenure-Track-Professur in vielerlei Hinsicht attraktiver als der klassische Weg zur Lebenszeitprofessur, nämlich eine Mittelbaustelle mit Weisungsgebundenheit und ohne Chance auf Verstetigung.

Aber es gibt auch Risiken: Wenn Tenure-Track-Professuren unbefristete Professuren ersetzen zum Beispiel. Denn natürlich bietet eine unbefristete Professur mehr Freiheit und Sicherheit für die Stelleninhaberin als eine vorerst befristete Professur. Deshalb sollte die Schaffung zusätzlicher unbefristeter Professuren gegenüber zusätzlichen Tenure-Track-Professuren Vorrang haben.

Forschung & Lehre: Welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit das Tenure-Track-System Erfolg haben kann?

Jule Specht: Ein erfolgreiches TenureTrack-System richtet sich an akademisch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die idealerweise wenige Jahre zuvor promoviert wurden. Die Berufung bereits etablierter Wissenschaftler auf Tenure-Track-Stellen verlängert dagegen lediglich die Befristungszeiten und konterkariert das Ziel, frühzeitig Perspektiven aufzuzeigen. Das ist insofern eine Gratwanderung, als es momentan eine große Zahl exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gibt, die zwar berufbar, aber noch nicht berufen sind. Um eine „lost generation“ zu verhindern, müssen auch für diese Personen bessere Perspektiven geschaffen werden, beispielsweise mithilfe der aus Reihen der Jungen Akademie vorgeschlagenen Bundesprofessur.

Zentral ist auch, dass eine Tenure-Track-Professur den unbefristeten Professuren gleichgestellt sein muss. Das heißt, sie muss eine echte langfristige Perspektive bieten, indem sie von vornherein und dauerhaft an laufenden Mitteln partizipieren kann und gleichberechtigt in Rechten und Pflichten in die Struktur der Universität eingegliedert ist, bspw. in der Lehre und bei der Wahl für Leitungspositionen im Dekanat.

Und schließlich kann ein solches System nur dann erfolgreich sein, wenn es – wie im Nachwuchspakt vorgesehen – zu zusätzlichen unbefristeten Professuren führt. Denn wir brauchen mehr Professuren, um allen Anforderungen, die an die Universitäten gestellt werden, gerecht zu werden. Gleichzeitig haben wir derzeit ein großes Angebot bestens qualifizierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sodass 1.000 zusätzliche Tenure-Track-Professuren nur der Anfang sein können.

Forschung & Lehre: Wie müsste das Auswahlverfahren für Tenure-Track-Professuren aussehen?

Jule Specht: Das Ziel muss sein, die besten akademisch jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewinnen. Dafür wird ein offenes Verfahren mit einer breiten, im Allgemeinen internationalen, Stellenausschreibung und externen Gutachten benötigt, mit dem auf Basis fairer Kriterien auswählt wird. Noch immer haben wir in Deutschland zu wenige Frauen, Personen mit nicht-deutscher Herkunft und aus bildungsfernen Elternhäusern in der Professorenschaft. Faire und für diese Defizite sensibilisierte Berufungsverfahren können dabei helfen, bisher unterrepräsentierte Personengruppen adäquat zu berücksichtigen.

Gleiches gilt für die Kriterien, die für eine Entfristung der Tenure-Track-Professur herangezogen werden. Momentan haben wir auch dort einen Mangel an fairen und transparenten Kriterien. Die klassischen Maße wie die Anzahl an Publikationen, Zitationen und eingeworbenen Drittmitteln benachteiligen insbesondere unterrepräsentierte Personengruppen. Wir haben Nachholbedarf in der Formulierung von Kriterien, die ein diverses Verständnis von wissenschaftlichem Erfolg widerspiegeln, die zum Beispiel auch die Lehre und die externe Wissenschaftskommunikation adäquat berücksichtigen.

Und nicht zuletzt muss die wichtige Frage beantwortet werden, an welcher Stelle vorrangig selektiert werden soll: Bei der Auswahl der Tenure-Track-Professorinnen und -Professoren oder bei der Verstetigung. Echte Perspektiven bieten sich nur, wenn die Selektion vor allem zu Beginn des Tenure Tracks angesetzt wird.

Forschung & Lehre: Können Sie die Sorge entkräften, dass Tenure Track die Fakultäten unflexibel macht?

Jule Specht: Tenure-Track-Professuren machen Fakultäten ebenso wenig unflexibel wie die bisherigen unbefristeten Professuren. Sie sind eine Chance für eine wachsende Professorenschaft, flache Hierarchien mit Kooperationen auf Augenhöhe und die Verteilung professoraler Aufgaben wie Prüfungen, Betreuung von Studierenden und Doktoranden und Selbstverwaltung auf mehr Schultern. Darauf zielt auch der Vorschlag aus Reihen der Jungen Akademie ab, der eine Reform hin zu einer Departmentstruktur vorsieht. 2013 hat die Junge Akademie dazu das Positionspapier „Personalstruktur als Schlüssel zu leistungsfähigeren Universitäten“ herausgegeben.

Forschung & Lehre: Der Jungen Akademie ist die Vielfalt der Karrierewege für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtig. Welchen Anteil sollte das Tenure-Track-Modell dabei haben?

Jule Specht: Tenure-Track-Professuren können eine wichtige Ergänzung für die Vielfalt an Karrierewegen darstellen: Ein etabliertes Tenure-Track-System könnte zum Beispiel bestehende Formate wie befristete Akademische Ratsstellen, „Eigene Stellen“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Emmy-Noe­ther-Nachwuchsgruppen oder ERC-Starting Grants dazu anregen, ihrerseits langfristige Perspektiven in ihre Förderung zu implementieren, um für die besten Bewerberinnen und Bewerber attraktiv zu bleiben.

Auch ist denkbar, Tenure-Track-Modelle mit anderen Förderformaten zu kombinieren, bspw. eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe mit einer Tenure-Track-Professur. Damit könnte der Vorteil des einen Formats – eine eigene Arbeitsgruppe – mit dem Vorteil des anderen Formats – eine langfristige Perspektive – verknüpft werden.

Natürlich sind 1.000 Tenure-Track-Professuren längst nicht genug. Der Wissenschaftsrat empfahl im Jahr 2014 immerhin 7.500 zusätzliche Professuren, und seitdem ist die Zahl der Studierenden und des hochqualifizierten Mittelbaus weiter gestiegen. Die 6.500 ausstehenden Professuren könnten sich speziell der Förderung von Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern in der Wissenschaft widmen oder Bundesprofessuren sein, die sich an etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler richten.

Forschung & Lehre: Hätte der Bund die Mittel für das Tenure-Track-Programm besser in die Einführung der Bundesprofessuren stecken sollen, die die Junge Akademie kürzlich gefordert hat?

Jule Specht: Die Bundesprofessur sollte nicht in Konkurrenz zur Tenure-Track-Professur stehen, denn sie ist eine sinnvolle Ergänzung. Im Unterschied zur Tenure-Track-Professur richtet sich die Bundesprofessur an bereits berufbare Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die keiner weiteren Befristung bedürfen. Sie kann damit eine hervorragende Chance für diejenigen sein, die bereits akademisch zu alt für eine Tenure-Track-Professur sind und Gefahr laufen, zu einer „lost generation“ zu gehören, weil sie sich in einer Zeit qualifizierten, als der Mittelbau stetig wuchs, die Professorenschaft aber nicht.

Darüber hinaus hebt sich die von uns vorgeschlagene Bundesprofessur, zu der wir 2016 einen Debattenbeitrag veröffentlicht haben, durch ein besonders hohes Maß an Flexibilität von allen bisherigen Förderformaten ab: Denn während normalerweise die Wissenschaftlerin oder der Wissenschaftler der Professur hinterher­zieht, erlaubt die Bundesprofessur die freie Wahl der Universität sowie den lebenslangen Wechsel der Universität unter Mitnahme der Bundesprofessur.

Unser Vorschlag sieht 1.000 zusätzliche Bundesprofessuren vor. Zusammen mit den 1.000 zusätzlichen Nachwuchspakt-Professuren fehlen uns noch 5.500 Professuren bis zur vom Wissenschaftsrat empfohlenen Menge zusätzlicher Professuren. Es ist also noch Platz für weitere Professuren und für weitere ­Ideen!

Forschung & Lehre: Welches sind die wichtigsten Pfeiler für eine Verbesserung der Karriere­perspektiven auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur?

Jule Specht: Zum einen sind das langfristige Perspektiven in einem früheren Stadium der wissenschaftlichen Karriere, das heißt wenige Jahre nach der Promotion. Auch wichtig ist eine faire Auswahl der besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Professuren. Ein Beispiel: Gehen wir davon aus, dass Männer und Frauen gleichermaßen für Professuren geeignet sind, dann legt der Anteil von nur 18 Prozent Frauen unter der W3-Professorenschaft nahe, dass wir einen maßgeblichen Anteil der besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bisher nicht für Professuren gewinnen konnten. Und schließlich ist Freiheit in Forschung und Lehre ein maßgeblicher Aspekt der Arbeit in der Wissenschaft und bisher vor allem Professorinnen und Professoren vorbehalten, für den wissenschaftlichen Nachwuchs aber ebenso wichtig.

Die Fragen stellte Ina Lohaus.

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Die Zeitschrift Forschung & Lehre wird vom Deutsche Hochschulverband herausgegeben, der die Interessen der HochschullehrerInnen und des wissenschaftlichen Nachwuchses vertritt. Sie ist nach eigenen Angaben die auflagenstärkste hochschul- und wissenschaftspolitische Zeitschrift Deutschlands und erscheint monatlich, jeweils mit einem Schwerpunktthema, das aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert wird. Im Februar ist dieses Thema Tenure Track.

perspektiven der psychologie.
gespräch mit dem wissenschaftsrat.

26 Jan

Bild von Daniel Neville

Bild von Daniel Neville

In der Psychologie rumort es: Es kündigt sich ein Psychotherapie-Direktstudium an, das die Befürchtung hochkochen lässt, dass die Grundlagenforschung zugunsten der Anwendung marginalisiert wird. Man kämpft mit der Replikationskrise, die zeigt, dass ein substantieller Anteil der wissenschaftlichen Studien unseres Faches so stark verzerrt ist, dass man ihnen nicht vertrauen kann. Und dann ist da noch der wissenschaftliche Nachwuchs, der trotz hervorragender Qualifikation vergeblich auf die unbefristete Professur wartet.

Genug Gründe also, dass sich der Wissenschaftsrat mit der Zukunft der Psychologie beschäftigt um aufzuzeigen, wie sich die Einheit des Faches erhalten lässt. In diesem Zusammenhang wurde ich kürzlich nach Bonn zum Gespräch eingeladen. Die Beteiligten und Inhalte des Gesprächs sind vertraulich, meine eigene Position dazu aber nicht.

Studium

Ursprünglich war das Bachelorstudium für eine breite Berufsvorbereitung und das Masterstudium für eine Forschungsvertiefung gedacht. In der Psychologie stößt das auf Probleme, da die angewandten Fächer (die dementsprechend besonders für das Bachelorstudium relevant sein sollten) auf den Grundlagenfächern (die besonders für das Masterstudium relevant sein sollten) aufbauen. So ist der Anteil der angewandten Fächer im Studium gestiegen, da diese sowohl im Bachelorstudium als auch – wie klassischerweise im Diplomstudiengang – im späteren Verlauf, also im Masterstudium, Eingang in den Studienplan finden. Dies ging zulasten von Grundlagen- und Methodenfächern.

Dabei ist ein breit aufgestelltes Studienangebot in der Psychologie zentral: Zukünftige Studierende wissen meist noch nicht wo sie ihren fachlichen Schwerpunkt setzen wollen und sollten sich deshalb nicht bereits vor dem Studienbeginn zu eng festlegen müssen.

Und nicht nur in der Psychologie gilt: Lehre ist insbesondere dann aktuell, wenn diese von aktiv Forschenden geleistet wird. Hochschultypen, die besonders viel Lehre vonseiten der ProfessorInnen erwarten, gehen das Risiko ein, dass zum einen zu wenig Zeit für die Forschung bleibt und zum anderen Lehre in Bereichen gemacht wird in der keine Forschungsexpertise besteht.

Forschung

Die Psychologie ist momentan damit beschäftigt die Replikationskrise zu bewältigen, wodurch zahlreiche Bewegungen angestoßen und verstärkt wurden, beispielsweise die Preregistration von Studienvorhaben und Open Science (siehe bspw. Center of Open Science und Commitment to Research Transparency). Im Zusammenhang damit steht auch die Beobachtung, dass viele Forschungsprojekte an kleinen, verzerrten Stichproben (bspw. jungen Psychologie-Studentinnen) durchgeführt werden. Kollaborationen in der Datenerhebung über psychologische Subdisziplinen hinweg würde die themenübergreifende Zusammenarbeit fördern, die Probandenakquise erleichtern und zeitliche sowie finanzielle Ressourcen sparen. Dies sollte bei der Forschungsförderung berücksichtigt werden.

Kritisch diskutiert wird darüber hinaus, dass der Anteil anwendungsnaher Forschung gegenüber der Grundlagenforschung steigt. Dies spiegelt sich beispielsweise in den Forschungsförderungen durch die EU oder das BMBF wider. Als Konsequenz der  sinkenden Absicherung durch die prekäre Grundfinanzierung an Universitäten und der starken Abhängigkeit von Drittmittelförderungen werden viele Forschungsvorhaben dazu gezwungen besonders anwendungsnah zu sein (bzw. so zu wirken).

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Wie auch in anderen Fächern ist die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses von mangelnden beruflichen Perspektiven geprägt. Etwa 5-6 Nachwuchsgruppenleitungen, Juniorprofessuren und frisch Habilitierte stehen einer ausgeschriebenen Professur gegenüber, sodass viele hochqualifizierte NachwuchswissenschaftlerInnen, die bereits erfolgreich bewiesen haben, dass sie selbstständig forschen und lehren können, nicht langfristig in der Wissenschaft bleiben können.

Die Situation ist innerhalb der Psychologie insofern verschärft als dass es außerhalb der Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstitute wenig Möglichkeit zur wissenschaftlichen Arbeit gibt (bspw. in Forschungsabteilungen von Unternehmen), sodass forschungsinteressierte junge Menschen wenig Alternativen zu einer akademischen Laufbahn haben. Gleichzeitig wird die Situation innerhalb der Psychologie momentan noch dadurch abgefedert, dass die Anzahl an Hochschulen (zum Teil in privater Hand) steigt und viele hochqualifizierte junge WissenschaftlerInnen Professuren an diesen Hochschulen antreten und dem Wissenschaftsstandort Deutschland somit nicht verloren gehen.

Eine Lösung für bessere berufliche Perspektiven ist, die Anzahl der Professuren zu erhöhen. Damit würde jungen WissenschaftlerInnen eine höhere Chance auf eine Professur geboten werden, es würde sich das Betreuungsverhältnis zwischen ProfessorInnen und Studierendenschaft verbessern, Aufgaben in Lehre und akademischer Selbstverwaltung würden sich auf mehr Schultern verteilen, Geld würde statt in weitere zeitlich befristete Projekte in langfristige Forscherkarrieren investiert werden und die Hierarchie zwischen wenigen Professuren und einem großen Mittelbau würde zugunsten von unabhängig, kooperativ arbeitenden ProfessorInnen verringert (derzeit sind nur ca. 12-15% des wissenschaftlichen Personals ProfessorInnen, deutlich weniger als in anderen Ländern).

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Der Wissenschaftsrat ist ein wichtiges Beratungsgremium in der Wissenschaftspolitik. Er beschäftigt sich mit inhaltlichen und strukturellen Fragen der Wissenschaft und der Hochschulen und veröffentlicht Empfehlungen an wissenschaftspolitische Akteure. Seit dem Sommer 2016 hat eine Arbeitsgruppe mit dem Titel Perspektiven der Psychologie unter dem Vorsitz des Bildungsforschers Manfred Prenzel ihre Arbeit aufgenommen.

psychologie heute-blog.
über einen verschwundenen.

2 Jan

Bild von Tiger Pixel

Bild von Tiger Pixel

Mein alter Schulkamerad V. ist seit fünf Jahren unauffindbar. Kann ich mir kaum vorstellen, in dieser digital age. So analog kann man doch gar nicht sein, dass man einfach so verschwindet, denke ich. Oder? Gibt es die noch, die letzte analoge Bastion? Wo ist das und wer scheut die digitale Bühne in social media? Und vor allem: Wo ist V.? → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin eine von derzeit vier KolumnistInnen – und ich bin eine davon – über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.