was frauen fordern.
mein deutschland in 10 jahren.

2 Okt

Was Frauen fordern: Mein Deutschland in zehn Jahren

Frauen haben in einigen Lebensbereichen noch nicht die gleichen Chancen wie Männer. Der Tagesspiegel möchte das ändern und ich hatte die Ehre, zusammen mit Manuela Schwesig – unserer Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – die Schirmherrschaft für eine Initiative zu diesem Thema zu übernehmen.

In einer umfangreichen Beilage des heutigen Tagesspiegels kommen Frauen aus der Politik (neben Manuela Schwesig auch Rita SüssmuthNicola Beer, Cornelia Möhring und Ritva Koukko-Ronde), Wissenschaft (neben mir auch Sabine Kunst, Jutta Allmendinger, Ellen von den Driesch und Elke Holst) und Unternehmen / Stiftungen (Sirkka Jendis, Wiebke Ankersen, Aygül Özkan, Jutta Falke-Ischinger, Vera Gäde-Butzlaff, Aletta Gräfin von Hardenberg, Monika Schulz-Strelow, Angelika Huber-Straßer, Dagmar Reim, Stefanie Salata, Beate Wedekind, Tanja Wielgoß und Kristina Jahn) zu Wort und veröffentlichen ihre Forderungen für unser Deutschland in zehn Jahren.

→ Weiterlesen im Debattenportal des Tagesspiegels

lübeck!
ein persönliches einschneidendes lebensereignis.

1 Okt

„Lübeck"

Bye Freie Universität Berlin, hello Universität zu Lübeck! Nach vier wunderbaren Jahren an der FU Berlin (ich werde Dich vermissen!) startet heute ein neuer Lebensabschnitt an der Uni Lübeck. Das bedeutet: Neue Forschungsperspektiven mit neuen Kolleginnen und Kollegen und Neugier darauf wie es sich wohl so forscht und lehrt, dort oben im Norden.

Und so wird ‚research‘ nun tatsächlich ‚me-search‘ und die Forschungsprojekte zum Einfluss einschneidender Lebensereignisse auf die Psyche mal wieder einem persönlichen Alltags-Check unterworfen. Was ist also zu erwarten? Veränderung! Denn die Persönlichkeit passt sich erstaunlich flexibel an neue berufliche Herausforderungen an (deutlich mehr als an familiäre Veränderungen). Bezieht man die Ergebnisse einer schönen Studie von Julia Zimmermann und Franz Neyer auf diesen konkreten Fall, dann kann ich erwarten in den kommenden Monaten offener für neue Erfahrungen, verträglicher und emotional stabiler zu werden. Bedingt wird das durch neue soziale Beziehungen und den Verlust bisheriger Beziehungen. Von Verlust kann in meinem Fall jedoch keine Rede sein, dann der Hauptwohnsitz bleibt vorerst in Berlin, ebenso wie die Affiliation zum Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.

Eigentlich ist es also gar kein Abschied, sondern vielmehr eine Horizonterweiterung zum Meer. Und das ist schön, denn ich liebe Berlin und ich liebe das Meer. Mal sehen, was meine Persönlichkeit draus macht.

psychologie heute-blog.
über die persönlichkeit der politik.

13 Sep

foto_von_anna_lena_schiller

Foto von Anna Lena Schiller

Nicht nur Menschen unterscheiden sich in einer Fülle von Eigenschaften voneinander, sondern Parteien ebenso. Zumindest wenn man sie sprachlich analysiert. Einen Blick in die ‚Psyche‘ der Politik wagt dieser Blogtext anhand der Berliner Wahlprogramme, in denen überraschend wenig Blabla und umso mehr Parteispezifika stecken. → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

persönlichkeit & lebensereignisse.
bewilligung von förderung durch einstein stiftung.

24 Jul

Foto von Dmitri Markine

Foto von Dmitri Markine

Spannende Forschungsprojekte benötigen Zeit und Geld. Beides – nämlich über 3 Jahre hinweg insgesamt 344.400 € – hat mir die Einstein Stiftung bewilligt. Vielen Dank! Damit kann ich nun der Frage nachgehen, wie sich die Persönlichkeit während einschneidender Lebensereignisse verändert. Denn während sie sich an viele berufliche Lebensereignisse hervorragend anpasst, gelingt das bei familiären Lebensereignissen deutlich seltener. Das ist erstaunlich und bisher unerklärlich. Zum Glück gibt es neben Ideen zu möglichen Ursachen dieser Unterschiede nun auch notwendige Ressourcen um diese Forschungsfrage eingehend zu untersuchen.

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Logo_Einstein_Stiftung

Die Einstein Stiftung Berlin wurde 2009 vom Land Berlin gegründet. Zweck der Stiftung ist es, Wissenschaft und Forschung in Berlin auf internationalem Spitzenniveau zu fördern und das Land dauerhaft als attraktiven Wissenschaftsstandort zu etablieren. Neben den Erlösen aus dem Stiftungskapital stehen der Stiftung Mittel des Landes zur Verfügung. Förderprojekte werden von einer hochkarätig besetzten, unabhängigen wissenschaftlichen Kommission ausgewählt. Zustiftungen und Fördergelder sind willkommen.

psychologie heute-blog.
über große und größere sorgen.

18 Jul

Foto von vintagecat

Foto von vintagecat

Die eigenen Sorgen sind meist nicht die größten, merke ich wieder. Denn gegen einen Hirntumor oder den Psychiatrie-Alltag, ein totes Kind oder hunderte Bürgerkriegstote sind die eigenen Probleme meist ein Klacks. Nach der Amokfahrt in Nizza und dem Putschversuch in der Türkei – beides geschah nach Abgabe dieses Textes – sollte man vielleicht sogar von großen, größeren und noch größeren Sorgen sprechen. Aber werden davon die großen Sorgen kleiner?

Geht es Menschen schlecht, vergleichen sie sich häufig mit Personen denen es noch schlechter geht, das schützt nämlich das eigene subjektive Wohlbefinden vor dem Kollaps. Es ist jedoch ein schmaler Grat zwischen den Vorteilen und Nachteilen dieser sozialen Vergleiche. → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

karrierechancen in der wissenschaft.
podiumsdiskussion zum bundesprofessur-vorschlag.

4 Jul

„Foto

Foto von ironpoison

Die Karrierechancen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind verbesserungswürdig. Das Hauptproblem ist, dass es zwar viele zeitlich befristete, projektbezogene Förderformate gibt, jedoch zu wenig langfristige Perspektiven. Um dies zu verbessern, haben Mitglieder der Jungen Akademie kürzlich eine Bundesprofessur vorgeschlagen. Diese neue Stellenkategorie wird nun im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft und Politik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Was
Podiumsdiskussion zu „Karrierechancen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – Vorschlag Bundesprofessur“ im Rahmen der Akademievorlesung „Exzellenzinitiative 3.0: Strukturfragen“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Wer
Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin
Richard Münch, Soziologe an der Universität Bamberg
Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft in Berlin
ich, Psychologin an der Freien Universität Berlin und Mitglied der Jungen Akademie
Moderation: Anna-Lena Scholz, freie Journalistin (u.a. für ZEIT und Tagesspiegel)

Wann
14. Juli 2016 um 18:00 Uhr

Wo
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Einstein-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Weitere Informationen
zur Veranstaltung: hier
zur Bundesprofessur: hier als Überblick und hier im Detail

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Logo Die Junge Akademie

Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen. Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.

work21 – arbeiten im 21. jahrhundert.
auf den spuren des fotografen august sander.

29 Mai

Foto von Frank Nürnberger

Foto von Frank Nürnberger

Im letzten Jahrhundert schuf der Fotograf August Sander das umfangreiche Werk Menschen des 20. Jahrhunderts. Rund 90 Jahre später lässt sich der Berliner Fotograf Frank Nürnberger davon inspirieren und schafft Work21, ein ebenfalls umfangreiches Porträtprojekt über das Arbeiten im 21. Jahrhundert in den Bereichen „Bildung und Wissenschaft“, „Internet und Digitales“, „Kunst, Kultur und Unterhaltung“ sowie „Bauen und Wohnen“.

Das Besondere: In jedem Bereich gibt es 7 Porträtserien mit je 7 Aufnahmen, aber nur die erste Person wurde vom Fotografen ausgewählt. Alle folgenden Personen werden von der vorhergehenden Person vorgeschlagen. So informiert das Porträtprojekt nicht nur über einzelne Personen und ihren Beruf, sondern auch über berufliche Netzwerke.

Ich freue mich sehr, dass ich Teil dieses famosen Porträtprojekts sein darf. Vielen Dank an Ute Frevert (Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) für ihren – im wahrsten Sinne des Wortes – bezaubernden Vorschlag. Weiter geht es mit Steffen Krach (Staatssekretär für Wissenschaft in Berlin), den ich für dieses Porträtprojekt vorschlage. Ich bin gespannt auf alle noch folgenden Porträts und kann wärmstens empfehlen sich die bisherigen Fotos und Videos des Projekts auf work21.de anzusehen.

psychologie heute-blog.
über fragmentierte liebesleben.

23 Mai

Foto von Priscila Tonon Ramos

Foto von Priscila Tonon Ramos

Die Suche nach der großen Liebe gestaltet sich manchmal wie die vergebliche Suche nach der sogenannten eierlegenden Wollmilchsau. Statt zu resignieren hat meine Freundin Anna ihr Liebesleben perfektioniert indem sie es vor einiger Zeit fragmentierte. Unterschiedliche Bedürfnisse, die sich in einer klassischen Partnerschaft exklusiv an eine Person richten, werden in ihrem Leben auf drei Männer verteilt. Aber macht diese ‚Arbeitsteilung‘ im Liebesleben glücklich? → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen wöchentlichen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

vorschlag bundesprofessur.
debattenbeitrag von mitgliedern der jungen akademie.

20 Mai

„Specht,

Exzellente Wissenschaft braucht kluge Köpfe und langfristige Perspektiven. Es fehlt jedoch an personenbezogener, langfristiger Förderung im deutschen Wissenschaftssystem. Diesem Mangel wirken nun Mitglieder der Jungen Akademie mit einem Debattenbeitrag entgegen, der soeben veröffentlicht wurde. Wir schlagen die Einführung einer Bundesprofessur vor. Diese soll erfolgreichen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine unbefristete Möglichkeit zur selbstständigen Forschung und Lehre an einer Universität ihrer Wahl ermöglichen und langfristig aus Bundesmitteln finanziert werden.

Das Konzept der Bundesprofessur knüpft an bestehende Förderformate für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (bspw. Juniorprofessur und Emmy-Noether-Gruppe) an und führt sie nachhaltig weiter. Im Gegensatz zum heute vorgestellten Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses richtet sich die Bundesprofessur an bereits berufungsfähige Personen und soll dauerhaft vom Bund getragen werden.

Der Vorschlag zur Bundesprofessur entstand im Rahmen der interdisziplinären Arbeitsgruppe Wissenschaftspolitik der Jungen Akademie. Die fünf Autorinnen und Autoren Jule Specht (Freie Universität Berlin), Ulrike Endesfelder und Tobias J. Erb (beide Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie), Christian Hof (Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum) und Wolfram Pernice (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) wurden dabei von 31 weiteren aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Jungen Akademie unterstützt.

Die Studie ist frei verfügbar und kann unter folgendem Link gelesen werden:
Jule Specht, Ulrike Endesfelder, Tobias J. Erb, Christian Hof, Wolfram Pernice et al. (2016). Die Bundesprofessur: Eine personenbezogene, langfristige Förderung im deutschen Wissenschaftssystem. Berlin: Die Junge Akademie (ISBN 978-3-00-053002-9).

Die Pressemitteilung zur Studie gibt es hier.

Presseberichte:

  • ZEIT Online: Gastbeitrag mit dem Titel „Wir brauchen eine Bundesprofessur!“ (von Jule Specht, Ulrike Endesfelder, Tobias J. Erb, Christian Hof, Wolfram Pernice)
  • Deutschlandfunk: Gesprächsrunde in der Sendung Campus & Karriere mit Jule Specht, Eva-Maria Stange (Wissenschaftsministerin Sachsen), Ernst Schmachtenberg (Rektor der RWTH Aachen) und Regina Brinkmann (Moderation)
  • ZEIT CHANCEN Brief: Meldung mit dem Titel „Junge Akademie fordert Bundesprofessur“
  • Forschung und Lehre: Nachricht mit dem Titel „Junge Akademie schlägt Bundesprofessur vor“
  • Der Tagesspiegel: Artikel mit dem Titel „Karrierechancen junger Wissenschaftler: Unzufrieden mit dem Professoren-Programm“ von Amory Burchard
  • CEWS journal: Meldung mit dem Titel „Tenure-Track-Programm geht in die richtige Richtung – aber nicht weit genug“

Die Junge Akademie:
Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen. Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Weitere Informationen zur Jungen Akademie gibt es hier: http://www.diejungeakademie.de

psychologie heute-blog.
über alterspanik.

28 Mrz

Foto von Amanda Tipton

Foto von Amanda Tipton

Seit über zwei Jahren bin ich ‚fast 30‘. In wenigen Wochen muss ich das ‚fast’ daraus streichen. Obwohl längst im Erwachsenenleben gelandet, stellt dieser Übergang vom jungen ins mittlere Erwachsenenalter eine emotionale Herausforderung dar. Ein Grund dafür: Der 30. Geburtstag ist ein ’temporal landmark‘, ein zeitlicher Orientierungspunkt, ab dem man angekommen ist und alles so bleibt wie es ist — ein Trugschluss, Segen oder bittere Wahrheit? → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen wöchentlichen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.