back home!
eine rückkehr in eine alte heimat.

1 Mrz

Humboldt-Universität zu Berlin

Ein Gefühl von Heimat stellt sich bei WissenschaftlerInnen aus Wissenschaftler-Familien ja eher selten ein, denn bevor man sich an den neuen Wohnort gewöhnt hat, ruft schon wieder die neue Herausforderung (beziehungsweise der befristete Job drängt zum Weiterziehen). Insofern grenzt es an ein Wunder, dass ich (a) Berlin nun als eine Heimat empfinde und (b) zurückgekommen bin um zu bleiben, vielleicht für immer, wer weiß.

Und so schließt sich der Kreis: Vor etwa 30 Jahren im Osten des geteilten Berlins geboren, aber aufgewachsen und gelebt in Göttingen, Magdeburg, Austin/Texas, Münster und Leipzig, bin ich 2012 wieder zurück in meine Geburtsstadt gekommen. Nach einem kurzen Abstecher ins wunderschöne Lübeck (das ich vermissen werde!), bin ich nun zurück in meiner Lieblingsstadt Berlin: Nach 7 Jahren als Wissenschaftlerin, an der 5. Uni, auf der 3. Professur mit dem 1. unbefristeten Vertrag. Juhu!

Vielen Dank für diese großartige Chance und das damit einhergehende glückliche Gefühl an alle Beteiligten, die es ermöglicht haben, dass ich von nun an als Professorin für Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin lehren und forschen darf!

Schön war’s und es kommt noch besser

1 Jan

Ein Hoch auf das vergangene Jahr. Und her mit dem Neuen!

Vorfreuden für das neue Jahr: unablässiges Kinder beim Wachsen bestaunen, feucht-fröhliche Abende mit so viel Potenzial (Dank an die Mädels!), Lesen bis die Phantasie kapituliert, Hören bis die Ohren pfeifen und in Arbeit eintauchen bis die Luft alle ist.

statistics‘ sunny side

25 Jul

Von Kopf bis Fuß paradiesisch kleidet sich dieser Sommer – selbst die statistische Wissenserweiterung bräunt (leicht) die noch blasse Wissenschaftlerinnen-Haut. Und später sehnt man sich zurück nach diesem Wein und diesem Essen, nach den inhaltlichen und sozialen Horizont-Erweiterungen und natürlich dem überschwänglichen italienischen Temperament (da ist die eigene emotionale Instabilität nichts dagegen).

Das Urlaubs-Paradoxon

11 Jul

und heiß und kalt und heiß und kalt. Wie viele Sorgen die Optimisten-Seele dann doch mit sich schleppt wird einem bewusst, als diese bei akuter Tiefen-Entspannung plötzlich nicht mehr da sind. Und weil der Körper sich ja sonst nichts gönnt, wird er am langen-Wochenend-Ersatz-Sommer-Urlaub krank. Ein langfristig gesundheitsfördernder Lerneffekt fällt in diesem Falle schwer und deshalb wird jetzt in XXL-Arbeit abgetaucht.

Abschied in Etappen

4 Jul

Diese Lebensphase neigt sich dem Ende entgegen und das melancholische Abschiedsgefühl wird mit „Zum letzten Mal“-Aktionen befeuert. Gestern also zum vorerst letzten Mal das liebste Nachbarland (von vielen) besucht und wieder verliebt, in ruhiges Wasser, begrünte Boote, kultige Vespas, schlaksige Fotografen und gemütliche Cafés. Zum Glück wiegt trait-bedingt die Freude vor Neuem schwerer als die Trauer nach Altem. Und mit dem Neuen erleben gerade ferne Freundschaften mit guten Menschen eine glückliche Renaissance. Das Abenteuer kann beginnen…

Und zufällig noch das frisch gestencilte I did it my Wei Wei von KARMA gesehen, dessen Entstehungsprozess hier bewundert werden kann.

die Sonnenseite

27 Jun

Der Highway 1 hat alle hohen Erwartungen übertroffen und so entpuppten sich die Tage auf Kaliforniens Straßen als multiple Glücksverursacher. Körper, Geist und Herz benötigen noch ein wenig Zeit das Erlebte aufzuarbeiten und schwelgen dementsprechend kontinuierlich in schwärmerischen Erinnerungen. Der Blick nach vorn plant derweil schon mal den Sommerurlaub 2012 mit Kind und Kegel und viel Zeit im Wohnwagen auf eben dieser neuen Lieblingsstraße.

Als musikalische Begleitung diente der Soundtrack zum Roadtrip – ein Potpourri an Lieblingsliedern, besonders geeignet für kalifornische Straßen:

Zum selber machen gibt’s die Papphüllen-Bastelvorlage und die Songauswahl hier:

scott mckenzie: san francisco. the mamas and the papas: california dreaming. supertramp: breakfast in america. manic street preachers: a song for departure. cake: wheels. paolo nutini: these streets. jan plewka: sommer. goldfrapp: happiness. the doors: easy ride. belle & sebastian: scooby diver. rocko schamoni: vollgas. leaves: race. stereo total: la, ca, usa. the kooks: shine on. they might be giants: why does the sun really shine? johnny cash: further on up the road. morcheeba: enjoy the ride. the kinks: sunny afternoon. regina spektor: hotel song. the gregory brothers: it’s always summertime.

***

Zuhause wird dann der Jetlag verdrängt und einem Musikvideo-Dreh beigewohnt, beziehungsweise dieser in Standbildern festgehalten. Der Regen kann das urige Licht nicht trüben und so bleibt eine weitere warme Erinnerung an eine idyllische Verknüpfung von Bild und Ton. Kostproben für’s Ohr gibt’s auf morebarn.de und die bewegte Kombi-Verwöhnung für Auge und Ohr wird dann in den nächsten Monaten fertiggestellt.

Der Himmel wird bunt

1 Jan