psychologie heute-blog.
über schwere entscheidungen und glückliche zufälle.

7 Nov

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Foto von Pauli Antero

Wir treffen eine Vielzahl von grundlegenden Lebensentscheidungen unter großer Unsicherheit. Manchmal hilft die Intuition dabei und berücksichtigt sowohl vernünftige Abwägung als auch emotionale Präferenzen. Aber was, wenn die Intuition ratlos ist? Soll dann der Kopf entscheiden? Oder der Zufall? Mein Plädoyer: Im Zweifel immer die Veränderung wagen! → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

psychologie heute-blog.
über die persönlichkeit der politik.

13 Sep

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Foto von Anna Lena Schiller

Nicht nur Menschen unterscheiden sich in einer Fülle von Eigenschaften voneinander, sondern Parteien ebenso. Zumindest wenn man sie sprachlich analysiert. Einen Blick in die ‚Psyche‘ der Politik wagt dieser Blogtext anhand der Berliner Wahlprogramme, in denen überraschend wenig Blabla und umso mehr Parteispezifika stecken. → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

psychologie heute-blog.
über große und größere sorgen.

18 Jul

Foto von vintagecat

Foto von vintagecat

Die eigenen Sorgen sind meist nicht die größten, merke ich wieder. Denn gegen einen Hirntumor oder den Psychiatrie-Alltag, ein totes Kind oder hunderte Bürgerkriegstote sind die eigenen Probleme meist ein Klacks. Nach der Amokfahrt in Nizza und dem Putschversuch in der Türkei – beides geschah nach Abgabe dieses Textes – sollte man vielleicht sogar von großen, größeren und noch größeren Sorgen sprechen. Aber werden davon die großen Sorgen kleiner?

Geht es Menschen schlecht, vergleichen sie sich häufig mit Personen denen es noch schlechter geht, das schützt nämlich das eigene subjektive Wohlbefinden vor dem Kollaps. Es ist jedoch ein schmaler Grat zwischen den Vorteilen und Nachteilen dieser sozialen Vergleiche. → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

psychologie heute-blog.
über fragmentierte liebesleben.

23 Mai

Foto von Priscila Tonon Ramos

Foto von Priscila Tonon Ramos

Die Suche nach der großen Liebe gestaltet sich manchmal wie die vergebliche Suche nach der sogenannten eierlegenden Wollmilchsau. Statt zu resignieren hat meine Freundin Anna ihr Liebesleben perfektioniert indem sie es vor einiger Zeit fragmentierte. Unterschiedliche Bedürfnisse, die sich in einer klassischen Partnerschaft exklusiv an eine Person richten, werden in ihrem Leben auf drei Männer verteilt. Aber macht diese ‚Arbeitsteilung‘ im Liebesleben glücklich? → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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Seit Juli 2014 veröffentlicht die populärwissenschaftliche Zeitschrift Psychologie Heute einen wöchentlichen Blog mit dem Titel ‚Der psychologische Blick‘. Jeden zweiten Dienstag schreibt darin einer von derzeit vier Kolumnisten, darunter die Autorin dieses Blogs, über aktuelle Themen aus Alltag, Gesellschaft und Wissenschaft.

psychologie heute-blog.
über alterspanik.

28 Mrz

Foto von Amanda Tipton

Foto von Amanda Tipton

Seit über zwei Jahren bin ich ‚fast 30‘. In wenigen Wochen muss ich das ‚fast’ daraus streichen. Obwohl längst im Erwachsenenleben gelandet, stellt dieser Übergang vom jungen ins mittlere Erwachsenenalter eine emotionale Herausforderung dar. Ein Grund dafür: Der 30. Geburtstag ist ein ’temporal landmark‘, ein zeitlicher Orientierungspunkt, ab dem man angekommen ist und alles so bleibt wie es ist — ein Trugschluss, Segen oder bittere Wahrheit? → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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psychologie heute-blog.
über bedingungslosigkeit.

2 Feb

Foto von Mariano García-Gaspar

Foto von Mariano García-Gaspar

Bedingungslos zu geben wird oftmals als problematisch empfunden. Bedingungslos zu nehmen scheint jedoch ebenso diffizil. Und wo gibt es sie überhaupt noch, die reine Bedingungslosigkeit, wo das Geben und Nehmen nicht kontinuierlich abgewogen wird? Selbst in der Liebe und beim Recht auf Leben und Unversehrtheit scheint sie nicht immer zu gelten, dabei sind Menschen doch die champions of cooperation.  → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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gastkommentar im zeit chancen brief.
mehr professuren und weniger mittelbau!

21 Jan

Zeit Chancen Brief

Die Universitätslandschaft wandelt sich, leider nicht überall zum Guten. Zwar steigt die Zahl der Professuren leicht an, dies geht jedoch, wie der Deutsche Hochschulverband kürzlich feststellte, maßgeblich auf befristete Professuren zurück und kann mit dem Anstieg der Studierendenzahl nicht mithalten. Nicht nur das Betreuungsverhältnis verschlechtert sich so weiterhin, auch das Missverhältnis zwischen wissenschaftlichem Nachwuchs und unbefristeten Professuren spitzt sich zu. Ursachen sind die mangelnden Grundmittel der Universitäten und die wachsende Bedeutung zeitlich befristeter Drittmittel (z.B. von der DFG), die nach Angaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mittlerweile knapp 50 Prozent der universitären Forschungsausgaben ausmachen.

Im Gegensatz zu den finanzstarken Drittmittelgebern können Universitäten zeitlich unbefristete Stellen schaffen. Sie tun das allerdings momentan zu wenig – sondern investieren, zusätzlich zu den Drittmittelgebern, in den Mittelbau und finanzieren dort befristete Qualifikationsstellen. Auf diese Weise verschärft sich das Missverhältnis zwischen Nachwuchs und Professuren. Besser wäre es, wenn die Universitäten ihre Ressourcen nutzten um mehr zeitlich unbefristete Perspektiven zu schaffen – indem sie die Zahl selbstständig forschender und lehrender Professorinnen und Professoren deutlich erhöhen.

Ein solcher Strukturwandel – hin zu mehr Professuren und weniger Mittelbau – muss nicht zwangsläufig etwas kosten, wie die Junge Akademie vorgerechnet hat. Und die Konsequenzen sind vielversprechend: Es ergeben sich bessere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs, die auch nachdrücklich vom Wissenschaftsrat und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung eingefordert werden. Es schafft darüber hinaus mehr personelle Ressourcen für die Einwerbung von Drittmitteln. Aufgaben der Lehre, Prüfung und Selbstverwaltung würden zudem auf mehr Schultern verteilt, was nicht nur das Betreuungsverhältnis verbesserte, sondern den Professorinnen und Professoren auch mehr Zeit für Forschung verschaffte. Ein Wandel hin zum Besseren ist möglich – wer macht mit?

Jule Specht ist Juniorprofessorin im Fach Psychologie an der Freien Universität Berlin und setzte sich als Mitglied der Jungen Akademie kürzlich mit der Berufungspraxis bei Juniorprofessuren auseinander.

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Dieser Gastkommentar erschien heute im ZEIT Chancen Brief. In diesem kostenlosen Hochschul-Newsletter der Wochenzeitung DIE ZEIT werden montags und donnerstags Berichte zu hochschulpolitischen Themen zusammengestellt. Anmelden kann man sich dafür hier.

psychologie heute-blog.
über funktionale angst.

8 Dez

Foto von Aitor Aguirregabiria

Foto von Aitor Aguirregabiria

Die Angst grassiert. Selten hat sich ein Gefühl der Angst so schnell und weit verbreitet wie nach den jüngsten Anschlägen in Paris. Zur gleichen Zeit wird die Angst, die sich mit Wucht in den Alltag der Menschen gedrängt hat, einhellig als zu bekämpfendes Übel angesehen. Aber ist diese Angst wirklich unangepasst?  → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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freunde von freunden.
essay im buch ‚personalities‘.

26 Okt

Personalities vom Hatje Cantz Verlag

Cover des Buchs ‚Personalities
erschienen im Hatje Cantz Verlag in Zusammenarbeit mit Freunde von Freunden

Unsere Persönlichkeit beschreibt, wie wir uns in unserem Denken, Fühlen und Verhalten voneinander unterscheiden und beeinflusst ausnahmslos jeden Lebensbereich. So natürlich auch, und vielleicht sogar besonders deutlich, unser Zuhause. Um diese Beobachtung geht es in einem Essay, das ich für das Buch ‚Personalities‘ geschrieben habe. Das Buch entstand in einer Kooperation mit Freunde von Freunden, die eine meiner Lieblingsserien des ZeitMagazins verantworten, dem Hatje Cantz Verlag und USM, die Möbelbausysteme herstellen. → zum Buch

Darum geht’s:
In Personalities öffnen Menschen die Türen zu ihrer ganz persönlichen, unmittelbaren Umgebung: ihrem Zuhause und dem Ort ihres Schaffens. Wir begeben uns auf eine Reise in ihre Lebenswelten und lassen uns die Geschichten hinter den Möbelstücken erzählen – jedes so individuell wie ihr Besitzer. Während die Stories der Personalities das Herzstück des Buches bilden, ergänzen namhafte Fachautoren das Thema »Persönlichkeit« um eine psychologische und soziologische Perspektive.
Wir machen einen Ausflug in die Persönlichkeitspsychologie, werfen einen Blick in Richtung Populärkultur und betrachten Persönlichkeit schließlich im Spannungsfeld zwischen Haben und Sein, zwischen materieller Kultur und Lifestyle. Die Diversität der Porträtierten spiegelt sich in der Vielfalt der begleitenden Essays wider, die auf unterhaltsame und überraschende Weise die Facetten rund um den Begriff der Persönlichkeit aufzeigen.

psychologie heute-blog.
über nostalgie und vorfreude.

13 Okt

Illustration_by_Charis_Tsevis

Illustration von Charis Tsevis

Früher elektrisierte die Vorfreude und motivierte zum emsigen Schaffen, heute rückt immer häufiger die melancholische Nostalgie an ihren Platz. Ist das ein Alterseffekt, der dazu verleitet den mittlerweile verpassten Gelegenheiten nachzutrauern? Oder sind wir lediglich Teil einer Generation Vintage, die sich in die vermeintlich bessere Vergangenheit zurückwünscht? Der Melancholie zum Trotz kann die Nostalgie ein positives Selbstbild und soziale Verbundenheit vermitteln, zumindest sofern wir unsere Vergangenheit nicht als unwiederbringlich verloren ansehen, sondern uns mit ihr für die Zukunft wappnen. → Weiterlesen im Psychologie Heute-Blog

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